Es ist wieder soweit..

Von , 16. Dezember 2012 20:05

Politiker und die Medien schießen sich auf die Waffenbesitzer ein.
Gefordert werden mal wieder Waffenrechtsverschärfungen in Deutschland.
Der Hintergrund diesmal:

 

Am Freitag hat ein 20-jähriger Mann erst seine Mutter getötet, sich Ihre Waffen genommen, fuhr in die nahe gelegene Sandy Hook Grundschule in Newtown (Bundesstaat Connecticut, USA) und tötete dort weitere 28 Personen, darunter 20 Kinder im Alter zwischen 6 und 7 Jahren. (Klick)

Diese abscheuliche Tat hat mich erschüttert, da ich selbst Kinder habe und mein Jüngster gerade vor ein paar Wochen 8 Jahre geworden ist.
Ich weiß nicht wie es ist wenn man ein Kind verliert, kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen wie ich reagieren würde, wenn plötzlich mein jüngster Sohn sterben würde.
Von daher gehört mein tiefes Mitgefühl den Eltern, die gerade jetzt kurz vor Weihnachten ihre geliebten Kinder verloren haben.

Was aber neben dieser abscheulichen Tat beinahe genauso abscheulich ist, das Wolfgang Wieland (GRÜNE) diese toten Kinder für sein Ziel der Entwaffnung des deutschen Bürgertums missbraucht und jetzt wieder nach Waffenrechtsverschärfungen hier im Lande ruft.
Aber ähnlich wie nach der Bluttat von Utøya bleibt er auch hier die Antwort schuldig, wie ein schärferes deutsches Waffenrecht zukünftige Bluttaten im Ausland verhindern soll.

Genau so perfide ist hierbei das Vorgehen der Medien.
Allen voran der ARD Korrespondent Stefan Nieman und RTL, wird hier wieder mal das Bild von den Amerikanischen Waffennarren aufgebaut.
Es fallen die üblichen Begriffe wie „Waffennarren“ und Phrasen wie „durch die Waffe getötet “ oder auch „die Waffe hat getötet“.
Auch wenn das deutsche Waffenrecht und der deutsche Waffenbesitz in den Beiträgen gar nicht erwähnt werden, so wird doch eine negative Grundstimmung gegen Waffenbesitzer im Allgemeinen aufgebaut.

Was aber mit keiner Silbe Erwähnung findet:
Legaler Waffenbesitz scheint abschreckend auf Täter zu wirken.

Tags zuvor versuchte Jacob Tylor Roberts in einem Einkaufszentrum in Oregon ein Blutbad anzurichten.
Es gelang ihm zwei Personen zu erschießen und ein 15-jähriges Mädchen ernsthaft zu verletzen, als an seiner Waffe eine Funktionsstörung auftrat.
Der 22-jährige Nick Meli, der Inhaber eines Concealed-Carry-Permit war (verdeckte Trageerlaubnis, vergl. mit dt. Waffenschein), wurde Augenzeuge der Szenerie.
Ohne den Täter aus den Augen zu lassen zog er seine Waffe und beobachtete den Täter weiter.
Roberts bemerkte Meli aus seiner Deckung heraus, während er versuchte die Funktionsstörung seiner Schusswaffe zu beseitigen.
Kurz danach erschoss sich Roberts. Lange, bevor die Polizei eintraf.

Nick Meli hat zu keiner Zeit selbst geschossen. (Klick)

Hier ist allein durch die Anwesenheit eines bewaffneten Bürgers weiteres Blutvergießen durch den Täter verhindert worden. Ein Umstand, dem in der Presserklärung des Sheriffs keinerlei Beachtung geschenkt wurde und auch in den US-Medien unter den Tisch gefallen ist.

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17 Antworten für “Es ist wieder soweit..”

  1. Martin Schwingenheuer sagt:

    Wer immer noch das Märchen von den Amokläufen glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen! Tragisch finde ich, dass die Obrigkeitshörigen Schlafschafe nicht allmählich stutzig werden,weil sich der Ablauf stets so gleicht und die Schützen, sie sind immer Einzeltäter sich zum Schluss immer selbst umbringen! Immer derselbe Ablauf, meist Schulen, ja, fast immer in Schulen!!!!!!! zb: Erfurt, Winnenden,Columbine,usw. In Großritanien vor ca 15 Jahren, wo ein solches Attentat, ein sogenannter Amoklauf,übrigens auch in einer Schule zum sofortigen Entwaffnen der Bürger geführt hatte. Der damalige Premierminister Tony Blair(Ist übrigens ein hochrangiges Mitglied des Club of Rome, welche sich für die systematische Depopulation der Weltbevölkerung einsetzen!…)erließ das Waffenverbot quasi über Nacht und alle Waffen wurden einkassiert. Es gab zwar eine kleine finanzielle Entschädigung dafür, was für viele der verarmten Bürger vielleicht ein Tostpflaster für ihre nun durchgeführte Enteignung und Entmündigung war. Qui Bono=wer profitiert von solch einem Ereignis?! Die geplante Entwaffung der Bürger ist eine im wahrsten Sinne kriegsentscheidene Maßname der Elite um eventuelle Aufstände erfolgreich bekämpfen zu können!-Aber ohne Waffen sich gegen ein totalitäres Regime zu wehren ist etwa so erfolgreich, als wenn sich Truthähne gegen Thanksgiving wehren wollten!
    Ich appelliere an alle Waffenbesitzer und -Liebhaber sich nicht moralisch einschüchtern zu lassen und zudem es wäre angebracht gegen die schon bisherige verordnete Gängelung und Willkür gerichtlich vorzugehen! Weg mit dem NAZI Waffengesetz von 1938, welches immer noch in Kraft ist, ja in den letzten jahrzehnten immer mehr verschärft wurde.
    MFG: Martin

  2. Martin Schwingenheuer sagt:

    @Marco und natürlich alle Anderen.
    Rote Lügen im grünen Gewend: Es paßt wie die Faust aufs Auge! Die Prekriminialisierung des Waffenfreundes und
    -Besitzers ist der 1. Schritt zu einem generellen Verbot von Waffen in Bürgerhand…
    Also wenn man diese schräge Argumentation und Hetze gegen Waffenbesitz auf andere Bereiche anwenden würde: Mann verbietet dem Bürger das Autofahren, weil mitunter mit dem Auto Straftaten verübt werden, ja es auch schon benutzt wurde,um damit Personen mutwillig totzufahren!…
    Wir verbieten auch Pflanzenschutzmittel, weil damit schon Leute ermordet worden sind zb E-605…
    Wir verhaften alle Köche, weil sie alle bewaffet sind…
    Wir verbieten Schweißgeräte, weil mann damit Tresore öffen kann…
    Wir verbieten und töten alle Hunde, weil schon Leute von ihnen getötet wurden…
    Wir rotten weltweit alle Haie, Krokodile, Tiger, Löwen, Bären, speziell die gefährlichen Eisbären aus, weil von diesen Tieren viele tausendmal mehr Menschen getötet wurden, als durch private Schusswaffen…
    Vielleicht machen wir besser Folgendes: Wir nehmen dem Staat und der NATO die Kampffugzeuge, Panzer und Flugzeugträger weg, damit sie damit keinen Unsinn mehr anstellen!
    Wir mischen uns nichtmehr in die Belange fremder Nationen ein und bombadierten keine Tankfahrzeuge und unschuldige Zivilisten mehr im Namen der “Demokratie”!
    Wir lassen uns nicht weiter kriminalisierewn und Schuldkomplexe aufzwingen.
    Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2013 in Frieden, Freiheit und Wohlstand, Weidmann´s Heil und Guten Schuss wünscht:

    Martin Schwingenheuer

  3. Ulrich sagt:

    es “tschöped” wieder in Bremen. Biite nachfolgenden Link anklicken um Herrn Björn Tschöpe im Interview bei Radio Bremen zu sehen und zu hören.

    http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=080834

  4. Clitus sagt:

    Mal was Off Topic, da der entsprechende Treat zum Nationalen Waffenregister schon geschlossen ist:
    Gestern (08.01.2013) wurde im hiesigen Rundfunk (Rheinland-Pfalz) gemeldet, daß die Landesregierung Rheinland-Pfalz mit einem Eilantrag vor Gericht gescheitert sei.
    Gegenstand des Antrages war ein Verbot der Veröffentlichung einer internen Strategievorschrift der rheinlandpfälzischen Polizei gegen Rockerclubs im Internet.
    Veröffentlich wurde das Dokument lt. Radiomeldung von den Hells Angels, Ortsgruppe Landau……
    Es kann mir keiner mehr erzählen, daß das Zentrale Waffenregister die öffentliche Sicherheit und Ordnung erhöht, wenn der Staat noch nicht mal interne Behördenunterlagen, die VSnfD sind, vor dem Zugriff Unbefugter schützen kann.
    Es wird sich immer ein “Berechtigter” finden, der gegen ein entsprechendes Salär solche Informationen weiter gibt…
    Ich denke, die Strategie ist eine ganz Andere:
    Der Staat will, daß gewisse Kreise vom Privatwaffenbesitz rechtstreuer Bürger Kenntnis erhalten und diese “zwangsenteignen”.
    Wenn sich dann erst einmal die “Besuche” zur Übereignung der unliebsamen Privat-Waffen in den Illegalwaffenbesitz häufen, werden die restlichen Leaglwaffenbesitzer ihr Eigentum freiwillig abgeben, um aus der Datei gelöscht zu werden und nicht ebenfalls ungebetenen Besuch zu bekommen…..
    Gruß
    Clitus

  5. Jochen sagt:

    In einem Bericht auf Prosieben wurden neben dem Waffengesetz in den USA auch das in Deutschland behandelt, was als einer der striktesten auf der Welt gilt. Es bleibt die Frage im Raum, ob aus mehr Schusswaffen (in den USA) wirklich weniger Schussopfer resultieren oder aus keinen Schusswaffen keine Schussopfer.

  6. Amoklaufversteher?! sagt:

    Nur wer selber in der Situation ist kann ermessen warum jemand Amok läuft!

    Nicht einmal jemand der sich ernsthaft damit auseinandersetzt kann verstehen was im Kopf solcher Leute vor sich geht.

    Man muß es erleben und Leben, sonst gar nichts.

    Es gibt viele Gründe, aber einen Grund gibt es für alle “Amokläufe”:
    Ein respektloses, überhebliches, arrogantes, beleidigendes und demütigendes Verhalten der Gesellschaft gegenüber diesen Menschen, die nicht die übliche Kommunikationsmöglichkeit haben und sonstiges gesellschaftliche Verhalten zeigen können, fast immer ein anderes Denken besitzen mit dem der Durchschnittsmensch nicht zurecht- und mit-kommt und jene nicht versteht, weil man für deren Denken ein paar mehr und andere IQ benötigt.

    Ein Amoklauf ist ein explodierendes Ventil das sich dadurch plötzlich öffnet, weil es das jahrelange demütigende Verhalten anderer nicht mehr aushält.

    Ein Amoklauf benötigt keine Schußwaffen und schon gar nicht dafür Verantwortlich, sie sind so nur medienwirksamer und für bestimmte Zwecke “leider Geil”

  7. francomacorisano sagt:

    In Japan leckt ein Kernkraftwerk und Deutschland steigt aus dieser Technik aus. In der Dritten Welt fehlen Lebensmittel und Deutschland verfeuert Weizen und Mais. In USA gibt es einen bewaffneten Amoklauf und Deutschland verschärft die Waffengesetze. Ein krankes Land im linksgrünen Würgegriff. Daher gilt noch immer: FREIHEIT STATT SOZIALISMUS!!!

  8. francomacorisano sagt:

    Hier noch ein sehr guter Kommentar zum Thema:
    http://usaaktuell.wordpress.com/2013/01/17/das-recht-eine-waffe-zu-tragen/

    • Nico sagt:

      Der Artikel ist soweit gut gelungen. Aber:
      Der Begriff “Gewaltmonopol” wird leider oft missverstanden.
      In einem Rechtsstaat bedeutet Gewaltmonopol die Delegierung der Rechtsprechung und der Vollzug der Strafe an den Staat.
      Im Gewaltmonopol findet das Notwehrrecht seine Ausnahme. Die Notwehr und Notstand-Paragraphen im StGB und dem BGB (§§32-35 StGB, §§227-231 GBG) räumen jedem Bürger ein sich gegen eine akute Gefahr gegen Leib, Leben, Freiheit, Eigentum und Verletzung Ehre gegen sich oder Dritte zu verteidigen. Eine effektive Verteidigung rechtstreuer Bürger wird aber durch die restriktive Waffengesetzgebung so stark eingeschränkt, das der Bürger in einer entsprechenden Situation nur ein hilfloses Opfer bleibt.

  9. Andree sagt:

    Unsere Demokratie treibt immer häufiger merkwürdige Blüten. Lokal nonexistente Probleme werden durch die Medien aufgebaut und die Bundespolitik greift diese Brocken auf. Häufig entstehen daraus medienwirksame Debatten, die dem Bürger das Gefühl vermitteln sollen, “Wir kümmern uns”. Ich bin mal gespannt, was sich unsere Politik gegen die zunehmenden Geisterfahrer einfallen lässt? Oder nehmen Geisterfahrten in Wirklichkeit gar nicht zu, sondern sind nur gerade im Fokus unserer Medien…

  10. Marco sagt:

    Nun knapp 5 Jahre später stellen wir fest das sich im Grunde nichts bezüglich des Waffenrechts geändert und alles beim alten geblieben ist. Ich denke auch nicht, dass sich in weiteren 5 Jahren großartige Neuerungen zu diesem Thema geben wird.

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