Ein Planet – Zwei Welten

Von , 16. Januar 2012 20:30

Am 13.1.2012 las ich folgende Meldung:

4-köpfige Familie in ihrem Haus überfallen

Als kleine Zusammenfassung:
Vier maskierte Männer drangen in Bremen mit Messern bewaffnet in das Haus der Familie ein, schlugen und fesselten die Eltern und die ältere Tochter, versuchten aber vergeblich zu flüchteten aber als die Polizei, von Nachbarn vorher alarmiert, am Tatort eintrafen.

Ich habe mich den Tag gefragt, wie das wohl ausgegangen wäre, wenn die Polizei nicht so schnell vor Ort gewesen wäre. Sie wurde nämlich von Nachbarn verständigt, welchen die vier Männer vorher aufgefallen waren.
Die Staatsanwaltschaft Bremen setzte diese vier Männer, alle schon seit langen der Polizei bekannt, wieder auf freien Fuß. Angeblich weil die Staatsanwaltschaft Haftgründe verneint habe..

Heute (16.1.2012) las ich folgende Meldungen aus den USA:
Frau verscheucht bewaffneten Mann mit ihrer eigenen Waffe
und
15-jährige vertreibt Einbrecher mit der Waffe ihres Vaters

Hier vertrieben jeweils eine Person, eine alte Frau und ein Teenager, Einbrecher aus ihren Häusern. Hierbei musste nicht mal ein Schuss abgegeben werden.
Die Männer haben einfach das Weite gesucht.

Wo wird man jetzt die Sicherheit haben das die Täter auf gar keinen Fall wieder zurück kommen werden und wo wird man sich vergeblich fragen wie man seine eigene Familie schützen kann….. ??

Sarah McKinley weiß garantiert das sie niemand mehr zu Hause überfallen wird!

Vox Nachrichten vom 6.1.2012
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5 Antworten für “Ein Planet – Zwei Welten”

  1. Konstantin sagt:

    Liberales Waffenrecht für mündige Bürger!
    Verbrecher sind bewaffnet, die brauchen keine Erlaubnis.

  2. Clitus sagt:

    Ob sich der Kommentator da nicht mal täuscht; nach dem “Erfolg” der rotgrünen Zecken wird die Anzahl der illegalen Waffen mit Sicherheit steigen (Angebot und Nachfrage, wie man in GB sehr schön sieht). Dann wartet in jedem Haus in Deutschland die Schrotflinte (oder Besseres) auf ungebetene Besucher……

  3. TORTUGA sagt:

    Man muß aber auch klar sagen, für ein gewisses Klientel ist es wesentlich einfacher sich illegale Waffen zu besorgen, als das für andere ist. Ein deutscher Familienvater hat normalerweise weder die Kontakte, noch die Möglichkeit sich so etwas zu besorgen. Die These das man für sowas, einfach nur am Hbf eine dunkle Gestalt ansprechen muß, hat mit der Realität nicht viel zu tun.

    • Nico sagt:

      Der Familienvater, der die Gesetze beachtet, will garantiert nicht in den Knast, wo er seine Familie nicht mehr schützen kann. (Zumindest geht es mir so)
      Aber leider ist es durch das Waffengesetz soweit gekommen das man sogar wirksame Nicht-Tödliche-Waffen wie Pfefferspray, Elektroschocker usw. nicht mehr besitzen, geschweige denn bei sich führen darf.
      Was nützt einem da die Notwehr nach §32 StGb und §227 BGB wenn einem die Mittel dazu vom Staat vorenthalten werden.
      Man sitzt in einer Zwickmühle. Beschütze ich meine Familie und beschaffe mir schwarz eine Waffe, mache ich mich strafbar.
      Befolge ich das Gesetz, dann bin ich wehrlos..

      • TORTUGA sagt:

        Dieser Staat will ja gar nicht, das man sich wehren kann. Dem sind Opfer einfach lieber. Da ist das Verbot auch von nicht tödlichen Waffen nur konsequent, wobei die ja sowieso eher für die Verteidigung außerhalb des Hauses gedacht sind. Doch natürlich soll man auch in diesem Bereich möglichst schutzlos sein. Illegale, echte Waffen hingegen sind wohl eher zum Schutz von Haus und Hof gedacht, wobei man nur hoffen kann, das man sie nie einsetzen muß, weil dann würde der Ärger ja erst richtig losgehen.
        Der absolute Alptraum der Herrschenden hierzulande ist aber sowas:
        http://www.focus.de/panorama/welt/berlins-u-bahn-pistole-am-kopf-wegen-fuessen-auf-der-sitzbank_aid_697214.html

        Zum totlachen der ganze Artikel. Wenn ich schon “junge Männer” oder “Jugendliche” lese, dann weiß ich Bescheid. Wer in Berlin nachts in den Kiezen mit den Öffis unterwegs ist, der kann sich gut vorstellen, daß es da noch ein wenig mehr “Vorspiel” gab, was die verängstigten jungen Männer “vergessen” haben zu erwähnen…

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